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.Diese Zeitgenossen waren durchwegs reinlicheLeute, wohlfrisiert, adrett gekleidet, blinkende Abzeichen auf H�ten und inKnopfl�chern, duftend nach diesem und jenem, topmanik�rt, inHochglanzschuhen (wobei es auff�llig war, da� ihre Willkommensblickezuallererst auf mein staubiges Schuhwerk zielten) - und doch hatte der ganzeZug eine geradezu schuldhafte, strafw�rdige H��lichkeit und Unf�rmigkeit.Das lag, so schien mir, an den fehlenden Augenfarben, ausgel�scht voneinem starrsinnigen �belwollen, und als ich �berlegte, ob das vielleicht nurmeine Einbildung sei, traf mich im selben Moment ein Seitenblick, welcher,hilflos vor Wut, den ersten besten nicht t�ten zu k�nnen, wegzuckte zumn�chsten hin.In dem Zwanzigj�hrigen lebte auf, wie in dieser Menge nichtwenige ihre Kreise zogen, die gefoltert und gemordet oder dazu wenigstensbeif�llig gelacht hatten, und deren Abk�mmlinge das Althergebrachte so treuwie bedenkenlos fortf�hren w�rden.Jetzt zogen sie dahin als dierachs�chtigen Verlierer, mi�mutig �ber die schon gar zu langandauerndeFriedenszeit.Wohl waren sie den ganzen Tag besch�ftigt gewesen, aber ihreArbeit hatte ihnen keine Freude gemacht - h�chstens waren sie befriedigt,jemanden ins Gef�ngnis geschickt oder sonst einen Denkzettel erteilt zu haben-, und so ha�ten sie sich selber und waren gegen die Gegenwart auf demKriegsfu�.In mir war geradezu ein Lechzen nach dem einen, ja, christlichenBlick, den ich h�tte erwidern k�nnen.Idioten, Kr�ppel, Wahnsinnige, belebtdiesen Geisterzug, nur ihr seid die S�nger der Heimat.Und es war dann einTier, welches, indem es als das Gleichnis aller Verfolgten der Kleinst�dteerschien, mich bes�nftigte und dem D�rfler hinter dem Kleinstaat das weitesteLand zeigte, mit Steppe, K�ste und Meer.In der D�mmerung tauchte pl�tzlicham Stadtrand ein Hase auf, rannte im Zickzack zwischen Autos und Passantendurch, quer �ber den Hauptplatz, und war, von niemandem bemerkt, schonwieder verschwunden.Hase, der Gehetzten Wappentier.Ich ging ihm nach und geriet in eine Spelunke.Ich kannte sie bisher nur vomH�rensagen; sie war verrufen als Treffpunkt der Trunkenbolde.Dort traf ichdann einige aus der Truppe der B�rger wieder.Sie sa�en unter denVerkommenen und Entgleisten, und waren verwandelt.Als seien sie endlich inZivil, strahlten sie Zug�nglichkeit und Zutrauen aus.Sie brannten darauf, zuerz�hlen, nicht nur vom Krieg.In der Erinnerung h�re ich von ihnen einseltsam sanftm�tiges Dank- und Klagelied, �ber die S��e der Kindheit, �berdie gestohlene Jugend, und sehe sie als Vereinzelte, als Fl�chtlinge undAusgesto�ene.Sie waren es, die darunter litten, im Kl�ngel von ihresgleichenzu sein; sie waren es, die davon tr�umten, aufgenommen zu werden, nichtvon einem noblen Club, sondern von der l�rmenden Versammlung hier.L�rmend? Man redete vielleicht durcheinander, aber mir war, als verst�nde ichjedes Wort.Mein Hauptbild von der rauchigen H�hle ist das einer�berschaubaren Ordnung, geregelt von einem Zusammenspiel zwischen einereinzelnen Ausgelassenheit und einem gemeinsamen, dr�ngenden Ernst.Wodie Kellnerin ging, entstand Platz, und der Arm des Kochs streckte sich mitdem Teller aus dem Dunst wie aus einer Wolke.Das Ger�usch der Kartenbeim Mischen erinnerte an das Schlackern von Hundeohren und das Sausenvon Vogelgefieder, das der rollenden W�rfel ersetzte die Musik.Sooft das Telefon l�utete, hob ein jeder den Kopf, in Erwartung, der Gerufene zu sein.Die Wirtin hinter der Theke hatte Augen, welche nichts �berraschen konnte.Eine B�uerin trat herein, sehr fremd in dieser Umgebung, legte neben ihren�ber den Tisch gesunkenen Sohn ein B�ndel mit dessen frischgewaschenerW�sche und bestellte ein Glas Schnaps f�r sich selber, f�r das sie sich dannviel Zeit nahm.Der neben mir fragte, wer ich sei, und bekam es zu h�ren.Wirstanden Schulter an Schulter.Hinten ging der Blick in einen Gem�segarten,und vorn hinaus auf die Stra�e, wo die Autos rauschten und ein dunkler Buseinen beleuchteten �berholte wie in einer namenlosen freien Gro�stadt.Heimweg durch die menschenleere Ebene, unter einem Sternenhimmel ohneMond.Wie immer, wenn ich mich nach l�ngerer Abwesenheit meinem Dorfn�herte, war ich aufgeregt.Es war mir geradezu feierlich zumute.Es zog michhin, als w�rde ich von dem Ort magnetisiert, doch ich befahl meinem Herzendie Langsamkeit.Die Nacht war mild, wie selten in der Gegend, und daseinzige Ger�usch war das Hundegebell hier und dort, welches, obwohl esnirgends mehr einen gr��eren Bauern gab, an weitl�ufige Geh�fte erinnerte.Die Sterne waren so zahlreich, deutlich sogar die Spiralnebel, da� dieeinzelnen Bilder ineinander �bergingen und insgesamt eine die Erde�berspannende Weltall-Stadt vorstellten.Die Milchstra�e erschien als derenHauptverkehrsader, und die Sterne an der Peripherie s�umten die Landebahndes zugeh�rigen Flughafens; die ganze Stadt bereit zum Empfang [ Pobierz całość w formacie PDF ]

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